Vergleich von Diagonal- und Radialreifen
Diagonalreifen
    Bei diesem konventionellen Reifentyp bilden der Aufbau der Lauffläche und die Flanke des Reifen eine gemeinsame Einheit. Dadurch werden sämtliche Bewegungen der Flanke bis in die Lauffläche weitergeleitet, was zu einer hohen Eigenbewegung des Reifen führt.
Vorteile des Diagonalreifens
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Geringe Anfälligkeit gegen Stichverletzungen (Bauart bedingt „härtere Reifen“)
Nachteile des Diagonalreifens
  • Schlupf am Boden (hohe Eigenbewegung)
  • Druckspitzen in der Aufstandfläche
  • Höherer Verschleiß
  • Geringere Zugkraft
  • Hoher Kraftstoffverbrauch
Radialreifen
    Das Prinzip der Radialtechnik ermöglicht es den beiden Reifenzonen Flanke und Lauffläche, unabhängig voneinander zu arbeiten: Die Bewegungen der Flanke werden nicht in die Lauffläche übertragen, so dass Verschiebungen der Karkasslagen ausgeschlossen sind. Die unkontrollierte Eigenbewegung der Reifen, also der Schlupf am Boden, wird dadurch erheblich verringert.
Vorteile des Radialreifens
  • Verringerung des Schlupfes am Boden
  • Keine Verschiebungen zwischen den Karkasslagen
  • Gleichmäßige Lastverteilung in der Aufstandsfläche
Nachteile des Radialreifens
  • Höherer Anschaffungspreis
  • Geringere Federeigenschaft des Reifens
Vorteile des Radialreifens gegenüber dem Diagonalreifen
  • Effektivere Zugkraft: Der Reifen rollt ab wie ein Laufband. Das bedeutet eine bessere Bodenschonung, eine höhere Traktion und geringeren Schlupf.
  • Reduzierter Kraftstoffverbrauch
  • Gleichmäßige Lastverteilung in der Aufstandsfläche sorgt für eine geringere Bodenverdichtung.
  • Reduzierter Kraftstoffverbrauch
  • Höhere Laufleistung
  • Komfort und Geschmeidigkeit




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